Nach E.T. Halls sind Engländer sachorientiert und gehören zur Gruppe "low context culture". Mitglieder dieser Kultur sind sachorientiert und korrekt. Sie orientiere4n sich in ihren Entscheidungen an klar belegbaren Fakten und mögen Zahlen.
Nach Hofsteds ist ihre Machtdistanz nicht sehr ausgeprägt. Sie sind eher bereit, Risiken einzugehen. Vertreter dieser Kultur sind ausgesprochene Individualisten mit einer Tendenz zu Maskulinität. Engländer legen viel Wert auf Umgangsformen, wirken oft etwas streif und und umständlich.
Gesteland beschreibt sie als abschlussorientiert beschränkt formell, monochrom und reserviert.
Es gab einen Spruch während der Kolonialzeit der Briten "Im Emperium der Briten geht die Sonne nie unter." Natürlich ist dieser Spruch für uns, die unter der Kolonie der Briten gelitten hatten, nicht schön. Aber eines stellt von diesem Spruch heraus, welche Fähigkeiten die Briten hätten, um ein solches Imperium aus zu bauen. Und diese Briten bzw. die Bürger des Großbritanniens wollen das Europa nicht haben. Das ist nactdenklich. Das ist nicht ohne Gründe. Was würde Europa überhaupt bringen, das man schon mitbekommt, wenn man die Gedanken der intelligenten Briten versteht.
Der Wunsch der Deutschen die Welt zu erobern, ist meiner Ansicht nach, nur wegen der Köpfe der Engländer daran gescheitert.
Und diese Menschen aus Großbritannien wollen kein Europa haben. Es ist wirklich nachdenklich.
Das entscheidende Faktor, dass für die Existenz der EU zählt, ist ohne Zweifel Großbritannien. Wer geringste Ahnung über diesen Kontinent und dessen politische Entwicklung hätte, hätte sagen können, ein Europa ohne seine Lebensimpulse nicht funktionieren würde.